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Schüleraustausch mit Polen soll intensiver werden

Schüler erkunden gemeinsam mehrere Tage die Energieregion und den Glasmacherstandort Döbern

Döbern   Nach einem längeren Zeitraum ist es der Praxisorientierten Oberschule "Germanus Theiss" Döbern gelungen, die Schülerbegegnung zwischen deutsch-polnischen Schülern aufleben zu lassen. Für drei Tage verbrachten insgesamt 22 Mädchen und Jungen aus Döbern sowie 21 aus dem polnischen Babimost in diesen Tagen gemeinsam ihre Freizeit und schauten sich interessante Einrichtungen und Unternehmen an.

im Kraftwerk Schwarze Pumpe

Zu den Hauptorganisatoren des Schüler-austauschs gehörten der Elternvertreter Frank Grabowski und die Klassenlehrerin Jessica Rathner. Bereits am ersten Tag des Aufenthaltes lernten die 13- bis 15-Jährigen die Glasproduktion in der Region kennen. Die Schüler besuchten die Glaspyramide in Döbern sowie das Glasmuseum. Am zweiten Tag stand eine Tagebautour nach Welzow auf dem Programm, zu der auch eine anschließende Besichtigung des Kraftwerkes in Schwarze Pumpe gehörte. Die Heimatstube in Döbern wurde am dritten Tag in Augenschein genommen. Übernachtet wurde im Schullandheim des Spree-Neiße-Kreises in Jerischke, wo Familie Tilgner an einem Abend für die richtige Discomusik sorgte.

Im Informationszentrum des Kraftwerks Schwarze Pumpe bekamen die 43 Schüler einen Überblick über die Energie-region.                                                                       Foto: mat1


"Ziel dieser Begegnung soll es sein, die Patenschaft zwischen den deutsch-polnischen Schülern auszubauen, die Sprache zu verbessern", erklärt Frank Grabowski. Schon jetzt freuen sich Schüler und Lehrer auf einen fünftägigen Gegenbesuch in Polen.

Artikel der "Lausitzer Rundschau" vom 20. Oktober 2015