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Tag der offenen Tür am 17.01.2015

Technik und Kunst begeistern die Besucher

Großer Zuspruch beim Tag der offenen Tür in der Oberschule Germanus Theiss Döbern

Beim Tag der offenen Tür
Dicht umringt war Oberschülerin Emely Domaschke (4. v. l.), die Fragen zu Arbeiten im Fachbereich Kunst beantwortete.                                                                 Foto: aha1

Döbern
Ein ständiges Kommen und Gehen gab es am Wochenende beim Tag der offenen Tür in der Oberschule Germanus Theiss in Döbern. Dort konnten Eltern und künftige Schüler eintauchen in die Welt, die diese Schule besonders macht.
 

Artikel der Lausitzer Rundschau vom 20.01.2015
von Angela Hanschke

 

Zahlreiche Sechstklässler und deren Eltern haben sich beim Tag der offenen Tür an der Döberner Oberschule Germanus Theiss genau umgeschaut. Sie kamen aus Döbern, Wadelsdorf, Groß Kölzig, Forst, Laubsdorf, Sellessen und Cottbus und überzeugten sich von den Angeboten der praxisorientierten Einrichtung mit ihren Arbeitsgemeinschaften.

Vielfältige Projekte

"Sauber und ordentlich" war der erste Eindruck, den Lutz Heidenreich aus Forst in Döbern gewann. Er war mit seiner Tochter gekommen. "Irgendwas mit Kunst will ich später mal machen", sagt die Tochter. Sie interessiert sich für Schülerarbeiten im Fachbereich Kunst. Fachlehrerin Heike Deunert und Schülern Emely Domaschke stellten die Ergebnisse von Malerei, Grafik, Plastik und Architektur vor, die nach dem Vorbild von Friedensreich Hundertwasser und Edvard Munch entstanden sind.

Probieren über studieren

Jan-Paul Rakete aus Döbern und Niklas Mattig aus Sellessen durften sich unter Anleitung von Chemielehrerin Andrea Off beim Experimentieren ausprobieren. "Unsere Entscheidung wird sicherlich zwischen der Oberschule "Theodor Fontane" in Cottbus und der Germanus-Theiss-Oberschule hier in Döbern fallen", sagt Niklas' Mutter. Diana Rakete, die selbst einst am Döberner Schulstandort die Schulbank drückte, favorisiert noch die Döberner Einrichtung. "Aus der alten Sanitäranlage auf dem Hof der ehemaligen Boleslaw-Bierut Oberschule wurde eine super ausgestattete Schulwerkstatt. Alles ist hier neu und wunderschön", lobt sie. Innerhalb des Kunstprojektes hat dort auch Erik Strauss aus Forst seine Spuren hinterlassen. Der Absolvent der Döberner Oberschule ist inzwischen Auszubildender in der Spremberger Papierfabrik, erlernt dort den Beruf des Mechatronikers. "Durch den Unterricht im Fach WAT (Wirtschaft, Arbeit und Technik) bei Frau Passow wurde ich handwerklich gut auf meine Ausbildung vorbereitet", schätzt er ein.

Beim Tag der offenen Tür platzte die Werkstatt, in der Schülerarbeiten aus Holz und Zement gezeigt wurden, beinahe aus den Nähten. "Etliche potenzielle Neulingebefürchten, aufgrund dieser Resonanz, nicht in unseren WAT-Kurs aufgenommen zu werden", stellt Undine Passow fest.

"Hier hat neue Technik Einzug gehalten", sagen angesichts der Aktiv-Boards, die in zahlreichen Klassenräumen die Schultafeln abgelöst haben, die Döberner Absolventen Eric Eisert und Benjamin Heßmer, während Vanessa Schäfer bemerkte: "Inzwischen gibt es hier viel mehr Kursangebote". Tom Frischke, Zehntklässler und Leiter des kürzlich gegründeten Schulsanitätsdienstes, stellt dieses Angebot vor und wirbt außerdem für sein Hobby, die Arbeit der DRK-Rettungshundestaffel Spree-Neiße. Christian Lehmann streift mit der Kamera durchs Schulhaus. Er ist auf Motivsuche für die Homepage der Schule. Mitglieder der Theater-AG zeigen ihr neues Programm.

 

 
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